Schlampinchen…….1

Wenn langsam im tiefen Wald die Sonne untergeht, am Horizont sich Nebel bildet. So dicht das ihn kein Auge durchdringt. Ganz entfernt eine kleine, blaue Gestalt erscheint. Blonde, lange Haare, ihren niedlichen Kopf, wie bei einem Heilligenschein, umgeben. Langsam, ja wie aus einer anderen Welt, sie das gefrierende Grün durchschreitet. Die Tiere des Waldes voller Furcht ins Dunkel des Dickicht flüchten. Ein Kauz voller Angst seine Rufe hinaus schreit. Blut zu Schlumpfinchens Füssen tropft, während sie dahin schreitet. Ihre Augen so ausdruckslos, ihre Lippen so schmal. Die Kettensäge in ihrer rechten Hand leicht vibriert, ihr nackter Körper mit dunklem Rot bedeckt. Leise und sanft durch die Bäume haucht: “ Dein Kopf gehört mir “ , während der runde Mond vollends aufgeht…….

So Schlumpfinchen auf geheimen Pfaden durch die Gegend zieht, der Wind schon wie Kettenrasseln klingt. Grauweißer Dunst immer mehr sich um ihren Körper schlingt. Ihre lange Mähne wie von einem Sturm durchweht, eiskalte Kristalle, so fein und klein, ihre Haut umgibt. Egal ob Freund oder Feind, ob niedlich oder monströs, sich ihre Kettensäge erhebt. Kranikus, der Allesfresser, sich furchtsam in die Lüfte erhebt, doch selbst der Horizont scheint nicht weit genug, denn allein diese Aura sein Herz erfriert. Die Flügel erlahmen, unsichtbare Krallen sich um sein borstiges Gefieder legt. Ein nie erlebtes Gefühl der Angst ihn erzittern lässt, auf das was ihn nun erwartet. Obwohl dreimal so groß, das blutige Schlampinchen gleichgültig zwischen seine Krallen sich begibt. Selbst der harte Schnabel aus Horn von ihr keine Beachtung findet. Selbst der Versuch sie damit zu schnappen und zu zerreissen lässt sie keine Sekunde wanken. Noch bevor die harte Spitze des Schnabels sich in den Boden bohrt, ihn der erste Schmerz wider fährt, da die Säge aus Schlampinchens Hand ihn von seiner rechten Kralle trennt. Die bebenden Nerven alles durchziehen und das fehlende Glied ihn ins Strudeln bringt. Doch noch bevor er gänzlich zur Seite kippt, ihre Kettensäge von unten her, direkt durch seinen stolz gewölbten Bauch, bis in sein starkes Herz ihm fährt. Mit letzten verschleiertem Blick er noch blutige Federn fliegen sieht und ein letzter Gedanke durch sein kleines Hirn zieht, was für ein wunderbares Geschöpf Schlampinchen einst war, so fein und zart, ganz mundgerecht. Währenddessen die Betreffende rasselnd die Kettensäge durch und über seinen inzwischen rot verklebten Körper zieht. Dabei ein Schwall dicklich roter Brühe sich über sie ergießt und seine Lider sich schließen und absolute Dunkelheit ihn erfüllt. Schlampinchen, vollkommen bedeckt, sich einmal kurz über die Lippen leckt, und unbeeindruckt weiter zieht. Eine kleine Horde untoter Schlamper über das leblose Geflügel fällt und mit ihre kleinen Beißerchen und scharfen Krallen den Leichnam zerreissen, probieren wie denn sowas schmeckt. Schlampinchen schaut nicht zurück, tropfend sie eine Spur hinter lässt, macht einfach den Weg frei.

Der Himmel einsam weint, so Schlampinchens Körper ein wenig vom Blut reinigt. Doch zu tief jener rote Saft durch ihre Haut in sie dringt. Zornesblitze zur Erde nieder fahren, selbst die Himmelsgeister ganz erzürnt, so als könnte dies jede Spur der Taten zur Asche verbrennen. Der Wind inzwischen selbst versucht jenes Gröhlen der Zombieschlamper zu übertönen, das es schmerzt in den Ohren. Kein Mensch sich in dieser Nacht mehr nach draußen wagt.

Schlampinchens Horde mit ihr zieht, immer größer ihre Meute wird. Ein Meer von blutig blauen Gestalten sich über alles spült. In der Ferne, Gagamels Schloß, ein einziges Leuchtfeuer vor Schlampinchens Augen, ein magischer Bann sie mehr zu ihm zieht. Oder vielleicht die Natur in ihrem unterbewussten Wesen. Schon hebt sich der Turm vor ihr in die Höhe, wirft einen viel zu dunklen Schatten gleich einem schwarzen Henkersschwert. Ausdruck von böser Unheilligkeit, der Phallus eines Dämons, der nur wartet auf Schlampinchens lustvolle Unterwürfigkeit. Das Tor verschlossen, die Mauern so kalt, nur die Turmfenster in schwindelnder Höhe Einlass bieten. Mit fast roten Augen schaut Schlampinchen nach hinten zu ihrer Zombiemeute, schickt unausgesprochene Befehle in die toten Leiber. Stumpf und gierig, doch trotzdem widerwillig denn sie handeln nur noch gleich ihrem Instinkt nach frischem Blut, doch Widerspruch gibt es nicht.

So bewegen sich unzählige kleine untote Leiber an der Mauer entlang, folgen einer Stimme die ganz ihren Willen beherrscht, bilden einen Berg, der aus tausendfachen Kehlen brodelt. Immer höher wächst der blutblaue Hügel an den Wänden des Turmes, der so scheinbar in einen Mantel vollkommener Dunkelheit gehüllt ist, empor. Das Gröhlen und Krächzen wird zu einem Tsunami, der über das weite Land fließt, jedes Herz erfrieren und jede Seele ertrinken läßt. So wächst dieser steigende Pfad Schlampinchen direkt entgegen. Und sie selbst wandelt fast graziös wie eine Prinzessin des Todes, ganz aufrecht, den Berg der lebenden Toten hinauf. Mit ihrem Blick ganz fern, geht sie Schritt für Schritt über die unter ihr bebende Meute. Registriert mit keinem ihrer Sinne das Knacken der Knochen, das Zerquetschen toten Fleisches. Jeder Schritt hinauf immer weiter blutige Spuren hinter lässt. Kein Vibrieren unter ihren Füssen läßt sie schwanken, tritt sie doch ihrem dunklen Lord entgegen. So steigt sie zu dem einzigen Licht hoch welches in dieser Nacht erstrahlt, an der Spitze jenes Berges der toten Leiber, unterhalb der scharfen Zinnen. Angekommen, schreitet sie durch jene Öffnung, dessen magisches Feuer sie vollkommen erfasst und umhüllt. Sie fühlt sich ihrem Ziel so nah, so ganz befreit.

Gagamels feurige Augen Schlampinchen erblicken und sie durch das Turmfenster steigen sehen. Seine Gier ihn in Flammen hüllt und Feuerzungen nach ihr greifen. Seine Macht sich in ihr entzündet hat. Einige wenige Untote folgen ihr durch das Höllenfenster, doch selbst diese voller Entsetzen Abstand halten. Können diese stumpfsinnige Wesen noch Grauen ergreifen? Asmodis sich fauchend jenen Geschöpfen nähert, doch um Schlampinchen selbst einen Bogen schlägt. Gagamels Blick sich wieder über Schlampinchen legt und über ihren Körper fährt. Ihre ganze Gestalt von soviel dunklem Blut bedeckt. Ihr einst so weißes Kleidchen, so voller frischer Unschuld, jetzt mehr bedeckt von verfluchtem Rot. Ach Schlampinchen, wie schaust du aus, dabei nicht wenig Stolz aus seinem Munde klingt. Er, der Meister, allen Lebens, erlebt den Erfolg seines Strebens. Die Verführung der Unschuld zur ewigen Verdammnis.

So tritt der Meister vor sein Werk, streift die Träger ihres Kleidchens von ihren Schultern hinab. So das der blutgetränkte Stoff schwer zu Boden fällt und Schlampinchen ganz nackt zwischen ihm und den seiffernden Untoten steht. Ob sie jemals ahnen, wer ihnen hat dies alles angetan? Dann tritt er einige Schritte zurück, betrachtet wieder Schlampinchens makellosen Körper. So schlank und doch so kräftig. Goldgelbe Haare, die weit über die Schulter reichen. Jetzt mit Flecken von Rot vereinzelt bedeckt. Gagamels Blick wie ein magischer Bannstrahl über sie gleitet, Schlampinchen sich gar nicht rührt, weder atmet noch zittert. Sein Blick auf ihre kleinen, festen, Brüste zu liegen kommt, ihre Nippel so hart nach vorne stehen. Wer hätte das gedacht? Und selbst ihre schmalen Lippen zwischen den Schenkeln lustvoll glitzern. Dunkle Macht doch manchmal seltsame Wege geht. Gagamel selbst ihm fast unbekannte Regungen an sich sieht. Jene Härte an seinem Unterleib, die plötzlich unerwartet nach vorne steht. Und das noch in seinem Alter. Ach, lang ist es her. Geile Lust auf einmal durch seinen Körper schwebt, sich bündelt und ziemlich stramm erhebt. Mit diesem Gefühl, mit dieser unerwarteten Lust, er nun Schlampinchen auch von dieser Seite sieht. Noch am überlegen was zu tun, schließlich könnte sie etwas eng sein, schickt er Schlampinchen einen geistigen Befehl. Die umherstehenden Zombieschlamper ganz unruhig werden, während Schlampinchen vor dem Meister in die Knie geht. Das Gröhlen etwas lauter wird, selbst Zombieschlamper in ihren Augen nicht mehr glauben, Schlampinchen des Meisters Hose hinab zieht und ein Zauberstab ihr entgegen springt. Schlampinchen weiß ohne Worte was zu tun, legt ihre schmalen Lippen um den Stab, saugt ihn ein in ihren weichen Mund. Wobei dieses harte Gerät sie fast ganz erfüllt, dabei sie ihre Zunge ganz an ihm heran schmiegt. Im ekstatischem Glanz ihre Bewegung vor und zurück, gepresst mit ihren Lippen sie diesen heißen Draht zu ihm hält. Ihre Zunge sich immer wieder über die Spitze legt, ein leicht salziger Geschmack in ihrem Mund entsteht. Schnell ist es dann auch passiert, der Meister die Kontrolle verliert, sein ganzer Saft in ihrem Mund schießt und in jenem Moment seine Ekstase mit ihm durchdreht und Schlampinchen nach dem ersten schlucken, kräftig ihre Zähne schließt. Aus dem keuchenden Stöhnen wird ein heiserer Schrei, wo noch eben war der harte Stab, nun eine Blutfontäne spriest. Schlampinchen bereits alles geschluckt, öffnet nochmals ihre Lippen, soviel frisches Blut man nicht umsonst vergießt. Und die Zombieschlamper erst einmal jenen Geruch vernommen, sich haltlos auf den Meister stürzen, der Kater sucht noch das Weite. Schlampinchen sich jetzt erhebt, auf die traurigen Überreste nieder sieht. Sie ganz gelassen des Meisters Turm verlässt und gar nicht einsam durch die Welt zieht.

………………..und Schlumpfinchen schlachtet sich durch den Wald, die untoten Schlümpfe erheben sich, ziehen zu Gargarmels Schloß, der Meister ruft…………..

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