Du bist die Lust

Ein Tag wie jeder, ich bin irgendwo, doch du beherrschst meine Gedanken, egal wo ich gehe und stehe. All die Menschen, die Fußgänger hetzen geschäftig an mir vorbei. Gesichter der modernen Welt im täglichen Einerlei. Laufe vorbei an prachtvoll ausgestatteten Schaufenster, die irgendein Glück versprechen. Nichts berührt mich so sehr, nichts kommt an mich heran, denn überall sehe ich Bilder von dir, die wenigstens für mich die Sonne scheinen lassen. Und durch diese Sonne, durch dein Ebenbild, dringt eine Wärme in mich, die mich fast zum erzittern bringt. Weckt in mir soviel Leidenschaft, dich zu berühren, dich zu spüren.

Und wenn du vor mir sitzt, ganz in Gedanken, irgendwie beschäftigt, gleiten meine Hände unter deine geöffneten Bluse, die zwei Knöpfe oberhalb reichen mir, ziehen eine zarte Spur und umschließen deine Brüste. Allein das erfühlen dieser Samtheit deiner weichen Haut, das Pulsieren deines Herzschlages, das Erwachen deiner Knospen, während meine Lippen liebevoll deinen Nacken küssen, weckt soviel Sehnsucht in mir das mir fast schwindelig wird.

Du bist die Insel der Geborgenheit auf der ich mich fallen lasse. All der ganze Alltag, die täglichen Aufgaben fallen von mir ab, wenn ich an deinem Strand liege und lustvolle Wellen mich umspülen. Ich sehe in deine Augen und verliere mich in unendliche Galaxien, wo alles möglich ist. Denn selbst das tiefste Schwarz der endlosen Weiten in diesem Raum kann das Licht deiner Sterne nicht verdunkeln. Sie geleiten mich auf meinen Bahnen, tragen mich durch die Zeit, egal welchem Ziel entgegen. Dein zärtliches Gefühl was mir entgegen scheint, verleitet mich stark zu sein. Dabei genießt du die Blitze die deine Finger an meinem aufgerichteten Glied erzeugen. Spielerisch streifen deine Finger immer wieder über die pralle Eichel, wandern an dem Schaft entlang. Motivert durch mein Stöhnen setzt du deinen Weg imer wieder fort. Erzeugst so den Sturm in meinem Körper und beschenkst mich dabei mit deinem Lächeln. Und ich weiß, diese wunderschöne Herzlichkeit läßt alles verblassen, denn darin liegt die wahre Schönheit.

Und meine Konzentration sinkt immer mehr, egal was ich auch tue, sehe ich doch in dir diese unbekannten Welten liegen und du nimmst mich dorthin mit, damit wir sie gemeinsm entdecken. Du hast die Natürlichkeit des Augenblickes in dir und ich versuche sie festuzhalten, nicht mehr loszulassen. Mein Gesicht liegt zwischen deinen Schenkeln und ich atme so gierig ich kann, meine Zunge reibt und schiebt sich zwischen den Spalten, lustvolle Schluchten, darin möchte ich mich nur noch verlieren. Für mich bist du der Kelch mit dem goldenen Nektar, laß mich aus dir trinken, bis mir schwindelig wird, raube mir den Atem.

Vielleicht bist du aus einem Märchen entsprungen, eine Prinzessin und eine Fee zugleich, sicher manchmal auch gerne eine Hexe, aber auch das ist so bezaubernd an dir, knabbere ich doch an deinem Häuschen. Du bist das Gefühl und während du auf meinem Stiel reitest, zeigst du alles von dir und jeden Moment, den ich von dir erleben kann, läßt mich einfach glücklich sein. Egal welche Rolle ich auch übernehme, dich in Fesseln lege, oder du völlig losgelöst bist, du bist auf spielerische Art fordernd und hingebungsvoll zugleich, legst ein Verständnis in meine Hände, das mich derart tief berührt, manchmal sogar Tränen in meine Augen treibt.

Dabei überraschst du mich immer wieder. Dein Blick schaut mir ins Gesicht und ich spüre das du mehr in mir siehst, als das was ich nach außen offenbare. Unheimlich, und doch die heilende Feuchtigkeit, und ich der Schwamm der sie aufsaugt. Du füllst mich aus, doch niemals fühlte ich mich so geborgen. Obwohl du schwach sein möchtest, bist du voller Stärke bei mir. Läßt mich deinen Hintern küssen, meine Zunge zwischen deine Backen wandern. Du schaffst es ungeahnte Kräfte in mir zu wecken, bist Sturmflut und ruhige See zugleich. Die Schönheit deiner Seele übertrifft alle Maße, ich zähle jedesmal die kleinen Schweißperlen auf deinem Körper nach einer lustvollen Nacht, jedesmal ende ich bei deinem Lächeln. Durch dich wird mir kein Weg zu lang, all die Menschen um mich herum, erscheinen mir wie Marionetten in dem Großstadtgetriebe. Wandere ich auch durch Wüsten oder über die Arktis, du, einfach du, bist die Lust in mir.

9 Kommentare zu „Du bist die Lust

  1. Für mich verstehe ich sie auch als Seelenverwandte… als Teil deiner…als die Auserwählte… Das Fehlende zu deinen 100%…So lese ich es. So empfinde ich es.
    Und es ergreift mich auch wieder, wie sehr du dich auf sie einlassen kannst und willst…

    Gefällt 1 Person

      1. Und wieder spricht wohl die Weisheit aus dir. Glück ist ja leider Definitionssache und sicherlich für jeden unterschiedlich. Meist weiß man gar nicht, wo oder wie man es findet, weil man gar nicht weiß, was man sucht…😮

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