Ich, der Träumer 2

In der Finsternis der Nacht werde ich zu einem Dämon. Du liegst zu meinen Füßen und unterwirfst dich mir. Von leicht erhöhter Stelle betrachte ich dich, wie du mir deinen Körper anbietest. Doch allein in meinem Blick erkennst du diese lustvolle Zartheit und Begierde. Diese Lust ist das sehnsuchtsvolle Feuer, das mich begleitet, eine einsame Romantik zwischen all den funkelnden Gefühlen, die sich an den leuchtenden Sternen wieder spiegeln.

So liegen meine Hände auf deinen weiblichen Rundungen, streifen über diese weiche Haut. Hülle dich ein in einer Wolke aus zartem Nebel. Und in meiner hungernden Aura begegne ich dir in unsagbaren Erscheinungen. Gleite in und über dich, so das dein Körper sich mit grellen Blitzen erfüllt. Einer Venus gleich spreitzt du deine Schenkel. So bist du es doch, meines Wesens magischer Ort.

Destomehr tauche ich in dir ein und trinke von deiner Quelle, wandere durch jede Spalte und erkunde jede Höhle. Mit vollgefüllten Segeln schwebt dieses Schiff durch tausendundeiner Nacht. Hier und an jedem Ort, denn du bezwingst diesen feurigen Drachen. Auf das er seine Knie vor dir beugt, ganz atemlos an deinen Lippen saugt. Und aus diesem machtvollen Wesen wird scheinbar dein einfallsreicher Diener und leckt dir alle Pforten, hinterläßt seine feuchten Male, allein die Macht durch dein Erleben entsteht. Dies Dämonschwert erbebt und dir zum Genuß ebenso seine Bahnen dreht, wie die Planeten, die stetig um die Sonne ziehen.

Dieser harte Stab all die versteckten Orte erlebt, Licht und Schatten entdeckt, und seine lustvolle Energie über dich ergießt. So steht es geschrieben in unausgesprochenen Worten, gehüllt in Finsternis vor meinen Augen.

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So liegst du vor mir, nackt und ergeben. Gefesselt nicht nur durch meine Worte oder Taten, sondern auch durch die seidenen Bändern, die deine Hand und Fußgelenke umschließen. Und mein Blick wandert über deinen Körper, von deinen Füßen an aufwärts. Die Kerzen um dich herum geben deinem Körper noch einen zusätzlichen warmen Ausdruck. Als wäre dieser nicht schon so alleine genug Verführung. Dein Körper, diese Insel purer Weiblichkeit, die jedem Anspruch gerecht wird, allein schon durch diese natürliche Ausstrahlung. Jeder Zentimeter davon will mit Respekt entdeckt, die Leidenschaft darin gefunden werden. Selbst das lederne Halsband, welches du mit solcher Eleganz trägst, wirkt mehr wie eine Auszeichnung deiner lustvollen Hingabe. Wie doch manchmal Eindrücke sich einfach so bestätigen. Kurz frage ich mich dann auch selbst, wer hier gerade die starke Seite präsentiert. Bei dir fühle ich mich schwach, obwohl du dich mir hingibst. Wer hier wem dient spielt jetzt und hier keine Rolle, denn du lässt die Lust über dich kommen, wie der Sand am Strand, der sich von den Wellen des Meeres umspülen lässt. Und ich bin für dich das Meer und meine Wellen sollen über deinen Körper fließen. Fast zaghaft dann legen sich meine Hände auf deine warme Haut. Eine auf deine Schenkel, die andere auf deine Schulter. Von diesen beiden Punkten wird meine Reise beginnen. Leicht wandert die eine Hand über deinen Schenkel, hin zu deiner gespreizten Spalte. Streift immer wieder über deinen Eingang. Den Eingang zu der zauberhaften Grotte. Viel zu oft ist sie einfach verborgen. Reibt mit einem Finger über deinen Kitzler. Sicherlich ist gerade er dieser Torwächter. Und mit diesen Fingern, ein zweiter ist noch hinzu gekommen, berühre ich die Seele deiner Lust, überzeuge ihn die Fluten fließen zu lassen. Gerade so gleiten dann meine Finger tief in deine feuchte Spalte hinein. So weich schmiegen sich deine Schamlippen um sie, meine Finger öffnen diese Flügel, drücken sich weit hinein. Und während ich dies tue, senkt sich mein Kopf hinab, mein Mund voraus, und drücke meine geöffneten Lippen feste auf diesen aufrecht stehenden Torwächter. Nehme ihn zwischen meine Lippen und sauge an ihm mit der ganzen Tiefe die in meinem Körper verborgen liegt. Und ich genieße es wie ich in meiner Art nur so kann, wie er sich mir entgegen streckt. Meine Zunge streift dafür liebevoll über ihm und um ihn herum und gebe ihm einen saugenden Kuss. Lasse mir dabei gerade mal Zeit dabei um tief Luft zu holen. Und mit all dem dem spüre ich wie ich eintrete in dein Paradies, die verborgene Schönheit entdecke, deine Geheimnisse offen lege. Allein schon dieses erleben, dich zu erleben, wird wie eine Sucht. Eine Sucht nach dir. Verlasse ich auch sonst nie meine Wege, so bestimmt doch meine Route allein dein Empfinden.

So ist meine andere Hand hinab gewandert und umschließt fest eine deiner Brüste. So als könnte sie diese wirklich halten. Klammert sich fest im Auf und Ab deiner erregten Atmung. Drückt sie fest, damit sie nicht aus meinen Fingern gleitet. Schließlich drückt sich deine Brustwarze meiner Handfläche entgegen und diese Knospe ist ein weiterer Ausdruck deines Verlangens. Meine Finger umschließenm sie, halten sie einfach fest. Kneifen und ziehen sie leicht in dem Wissen dass diese Erregung direkt durch dein Körper weiter geleitet wird. Dein Stöhnen ist das Vibrieren welches in diesem Raum liegt, welches die Flammen der brennenden Kerzen zum erzittern bringt. Und mir wird wieder bewusst wieviel Macht in deiner einfachen Schönheit liegt. Soviel, das selbst der Dämon in mir erzittert und leichte Feuchtigkeit in seine Augen treibt. So nehme ich einer diesen Kerzen in die Hand und halte sie geradewegs in geeigneter Höhe über deinem Herzen und lasse die Glut das Wachs erweichen, so das es auf deine Brust tropft. Doch selbst diese Wachstropfen ergeben sich deiner Hingabe. Hüllen dich ein, ziehen rote Wachsspuren über deinem Nippel und deiner Brust hinab. Ganz erschöpft legen sie sich nieder, haften leidenschaftlich an deiner Haut.

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